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    AfA Immobilie berechnen: Abschreibung, Sätze & Beispiele

    AfA Immobilie berechnen: Abschreibung, Sätze & Beispiele

    Die Absetzung für Abnutzung (AfA) ist der wichtigste Steuervorteil bei vermieteten Immobilien.

    Rudolf Ring

    Geprüfter Fachbeitrag · Immobilienanalyse & Steuern

    Veröffentlicht: 9.3.2026Aktualisiert: 8.5.2026

    Die Absetzung für Abnutzung (AfA) ist der wichtigste Steuervorteil bei vermieteten Immobilien.

    Was ist die AfA bei Immobilien?

    Die AfA erlaubt es Vermietern, die Anschaffungskosten des Gebäudes über die Nutzungsdauer steuerlich abzuschreiben. Das Grundstück ist nicht abschreibbar.

    AfA-Sätze im Überblick

    BaujahrAfA-SatzAbschreibungsdauer
    Ab 2023 (Neubau)3 %ca. 33 Jahre
    1925–20222 %50 Jahre
    Vor 19252,5 %40 Jahre

    Bemessungsgrundlage: Gebäudeanteil ermitteln

    Die AfA wird nur auf den Gebäudeanteil berechnet – nicht auf das Grundstück. Faustregel: 70–80 % bei ETW, 60–70 % bei EFH.

    Rechenbeispiel

    PostenBetrag
    Kaufpreis (inkl. NK)300.000 €
    Gebäudeanteil (75 %)225.000 €
    AfA-Satz (Baujahr 2000)2 %
    Jährliche AfA4.500 €
    Steuerersparnis (42 %)1.890 €/Jahr

    Häufige Fragen (FAQ)

    Kann ich die AfA auch bei Eigennutzung nutzen?

    Nein, die lineare AfA gilt nur bei vermieteten Immobilien.

    Was passiert mit der AfA beim Verkauf?

    Bereits in Anspruch genommene AfA-Beträge erhöhen den steuerpflichtigen Gewinn bei der Spekulationssteuer.

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