
Das Fix & Flip-Modul ist auf die Kalkulation von Einmalgewinnen ausgelegt: Kauf → Sanierung → Verkauf. Im Gegensatz zum Portfolio (langfristiger Bestand) geht es hier um kurzfristige Projekte mit klarer Gewinnerwartung.
Ein Fix & Flip-Projekt bildet den gesamten Lebenszyklus eines Kurzfrist-Investments ab:
Die Hauptseite /fix-flip zeigt alle Projekte als Karten mit den wichtigsten KPIs:
Über die Status-Filter (Alle / Aktiv / Verkauft / Abgebrochen) lassen sich Projekte schnell nach Bearbeitungsstand filtern. Die Anzahl pro Status wird als Badge angezeigt.
Klicke auf „Neues Projekt" und durchlaufe den 4-stufigen Assistenten:
Nach Abschluss des Wizards wirst du direkt in die Detail-Ansicht des neuen Projekts weitergeleitet.
Fix & Flip-Projekte können auch direkt aus einem bestehenden Angebot übernommen werden. Dabei werden Kaufpreis, Adresse, Fläche und Kaufnebenkosten automatisch übertragen.
Der Header zeigt Projektname und Adresse. Beide Felder sind inline editierbar — ein Stift-Icon erscheint beim Hover als visueller Hinweis.
Der Export-Button öffnet ein Dropdown-Menü mit drei Optionen:
Das zentrale Dashboard des Projekts ist das Cockpit mit fünf editierbaren Blöcken:
Kaufpreis und Kaufnebenkosten (aufgeschlüsselt nach Makler, Notar, Grundbuch, GrESt und Sonstige). Die Gesamtinvestitionskosten (GIK) werden daraus automatisch berechnet.
Hinweis: Die Adresse wird nur im Header editiert, nicht mehr im Cockpit.
Übersicht der Darlehen mit Betrag, Zinssatz und berechneten Zinskosten. Zinsen werden zeitanteilig auf Basis der geplanten Projektdauer in Tagen berechnet — ein zentrales Merkmal des Fix & Flip-Moduls.
Laufende Kosten während der Projektlaufzeit: Hausverwaltung, Versicherung, Grundbesitzabgaben. Gegengerechnet werden Mieteinnahmen aus einer eventuellen Zwischenvermietung.
Verkaufspreis-Methoden (manuell, €/m², Faktor, Einheiten-Summe, Ziel-Marge) und Vermarktungskosten. Bei allen nicht-manuellen Methoden wird zunaechst ein berechneter Vorschauwert angezeigt, der erst mit "Berechneten Wert uebernehmen" in den Projektwert uebernommen wird.
Projektdauer, Sanierungsszenario (LOW/MEDIUM/HIGH), Aufschlag-Prozentsatz und persönlicher Steuersatz.
Praxisregel: MEDIUM ist der empfohlene Planungswert, LOW ist optimistisch/kostenguensitig, HIGH bildet hochwertige oder risikobehaftete Ausfuehrungen ab.
Gewinnermittlung mit einer 4-stufigen Herleitung (Investition, Exit, Bewirtschaftung, Ergebnisstufen) und den wichtigsten KPIs:
Alle Eingaben werden per Auto-Save (600ms Debounce) automatisch gespeichert.
Das Cockpit zeigt zusaetzlich einen Plausibilitaetscheck mit weichen Hinweisen, wenn Eingaben auffaellig sind (z. B. Verkaufspreis unter GIK oder fehlende laufende Kosten bei langer Haltedauer).
Ueber den Button "Mit diesen Werten als Basisszenario testen" springst du direkt in den Szenarien-Tab, um auf Basis der aktuellen Cockpit-Annahmen Varianten zu vergleichen.

Der integrierte Sanierungsplaner bietet einen umfangreichen Gewerk-Katalog mit vorkonfigurierten Kostenschätzungen in drei Szenarien.
Am oberen Rand des Sanierungsplaners werden die Gesamtkosten aller drei Szenariengleichzeitig angezeigt — LOW, MEDIUM und HIGH. So ist auf einen Blick erkennbar, in welcher Bandbreite sich die Sanierungskosten bewegen. Über ein Dropdown kann das aktive Szenario gewählt werden, das dann im Cockpit für die Gewinnberechnung herangezogen wird.
Der Sanierungsplaner trennt klar zwischen zwei Kostenkategorien, dargestellt als Tab-Leiste:
Die jeweilige Summe wird als Badge in der Tab-Leiste angezeigt, sodass die Kostenverteilung sofort ersichtlich ist.
Im Tab „Einheitenkosten" können die einzelnen Wohneinheiten des Projekts angelegt und verwaltet werden. Jede Einheit hat eine Bezeichnung (z.B. „EG Links", „1. OG Rechts", „DG"), eine optionale Wohnungsnummer und die Fläche in m². Über den Button „+ Einheit" können weitere Einheiten hinzugefügt werden.
Unterhalb der Einheitenliste werden die Gewerke pro Einheit als aufklappbare Sektionen dargestellt. Jede Sektion zeigt die Anzahl der zugeordneten Gewerke und die Summe der Kosten für diese Einheit. So können Böden, Elektrik, Fenster und weitere Gewerkeindividuell pro Wohneinheit kalkuliert werden.
Jede Sanierungsposition besteht aus folgenden Feldern:
Über „+ Fehlende laden" können vordefinierte Tätigkeiten eines Gewerks nachgeladen werden, die noch nicht in der Kalkulation enthalten sind.
Auf Desktop wird eine übersichtliche Tabellenansicht mit 7 Spalten angezeigt. Auf mobilen Geräten wechselt die Darstellung automatisch zu einem Karten-Layout (eine Card pro Position), das auf kleinen Bildschirmen besser bedienbar ist.
Kosten, die sich auf das gesamte Gebäude beziehen:
Kosten, die pro Wohneinheit anfallen:
Zusätzlich zu den vordefinierten Gewerken können Sie eigene Positionen hinzufügen. Sowohl Tätigkeitsname als auch Einheit (m², Stück, pauschal etc.) sind frei editierbar.
Pro Projekt können beliebig viele Darlehen hinterlegt werden:
Das Eigenkapital ergibt sich automatisch als Differenz zwischen Gesamtinvestition und Darlehenssumme.
Bei Mehrfamilienhäusern können einzelne Wohneinheiten erfasst werden mit:

Neben den drei Kosten-Szenarien im Sanierungsplaner können übergeordnete Projektszenarien erstellt werden, um verschiedene Exit-Strategien direkt nebeneinander zu vergleichen.
Jedes Szenario kann folgende Parameter individuell vom Basisprojekt abweichen lassen:
Für jedes Szenario werden automatisch die Ergebnisse berechnet und in einer übersichtlichen Vergleichstabelle dargestellt:
Die Basis-Spalte zeigt die aktuellen Projektwerte. Daneben stehen die Szenarien mit editierbaren Eingabefeldern — Änderungen werden sofort neu berechnet. So lässt sich z.B. schnell prüfen, wie stark ein günstigerer Einkaufspreis die Rendite steigert.
Die Szenarien-Tabelle ist auf mobilen Geräten horizontal scrollbar mit visuellen Schatten-Hinweisen an den Rändern.

Im Controlling-Tab werden tatsächlich angefallene Kosten erfasst und mit den geplanten Kosten verglichen — die zentrale Steuerungsansicht für die Projektlaufzeit.
Drei Kennzahlen geben sofortigen Überblick:
Der detaillierte Vergleich schlüsselt Plan- und Ist-Werte nach acht Kategorien auf:
Jede Zeile zeigt die absolute und prozentuale Abweichung. Die Farblogik ist kontextabhängig: Bei Kosten-Kategorien bedeutet grün „unter Plan" (gespart), beim Verkaufserlös bedeutet grün „über Plan" (mehr erzielt als geplant).
Im unteren Bereich des Controlling-Tabs können einzelne Ist-Positionenerfasst werden — jede mit Bezeichnung, Kategorie, Betrag, optionalem Datum und Kommentar. Die Summen fließen automatisch in den Kategorien-Vergleich ein.
Fix & Flip Projekte kalkulieren
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