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    Investment & RenditeZuletzt aktualisiert am 25. Mai 2026

    Hausgeld (WEG)

    Definition

    Das Hausgeld ist die monatliche Vorauszahlung eines Wohnungseigentümers an die Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG) für die Bewirtschaftung des Gemeinschaftseigentums. Es umfasst Betriebskosten, Verwaltungskosten, Instandhaltungs­rücklage und ggf. Heiz-/Warmwasserkosten.

    Bedeutung für Immobilieninvestoren

    Beim Kauf einer Eigentumswohnung ist das Hausgeld nach der Annuität der größte laufende Kostenblock. Wichtig: Nur die umlagefähigen Anteile (rund 65–80 %) können auf den Mieter weitergegeben werden – Verwaltungskosten und Instandhaltungs­rücklage trägt der Eigentümer selbst. Das schmälert den Netto-Cashflow erheblich und muss in der Kalkulation zwingend abgebildet werden.

    Formel / Berechnung

    Hausgeld monatlich ≈ 3,00 € – 4,50 € pro m² Wohnfläche (übliche Bandbreite) Nicht-umlagefähig: Instandhaltungs­rücklage + Verwalterkosten (typ. 20–35 %)

    Beispiel

    ETW 80 m² mit 3,50 €/m² Hausgeld = 280 €/Monat. Davon nicht umlagefähig ca. 80 € → diese 960 €/Jahr verringern den Reinertrag und müssen im Ertragswert als Bewirtschaftungs­kosten angesetzt werden.

    Verwandte Begriffe

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