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    Bewertung & VerfahrenZuletzt aktualisiert am 25. Mai 2026

    Bewirtschaftungskosten

    Definition

    Bewirtschaftungskosten sind die laufenden Kosten für den Betrieb und Erhalt einer Immobilie, die nicht auf die Mieter umgelegt werden können. Nach ImmoWertV umfassen sie Verwaltungskosten, Instandhaltungskosten, Mietausfallwagnis und ggf. nicht umlagefähige Betriebskosten. Sie werden vom Rohertrag abgezogen, um den Reinertrag zu ermitteln.

    Bedeutung für Immobilieninvestoren

    Bewirtschaftungskosten mindern den Reinertrag und damit den Ertragswert sowie den Cashflow. Zu niedrig angesetzte Bewirtschaftungskosten verfälschen die Renditeberechnung nach oben. ImmoAnalyse.Pro verwendet marktübliche Pauschalsätze nach Anlage 1 ImmoWertV, die pro Objekt anpassbar sind.

    Formel / Berechnung

    Bewirtschaftungskosten = Verwaltungskosten + Instandhaltungskosten + Mietausfallwagnis Richtwerte (Wohnen): • Verwaltung: 250–350 €/WE/Jahr • Instandhaltung: 9–12 €/m²/Jahr • Mietausfallwagnis: 2–4 % des Rohertrags

    Beispiel

    MFH mit 6 WE, 420 m² Wohnfläche, Rohertrag 54.000 €: Verwaltung 6 × 300 = 1.800 €, Instandhaltung 420 × 10 = 4.200 €, Mietausfallwagnis 54.000 × 2 % = 1.080 €. Gesamt: 7.080 €.

    Verwandte Begriffe

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