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    FinanzierungZuletzt aktualisiert am 25. Mai 2026

    Loan-to-Value (LTV)

    Definition

    Loan-to-Value (LTV) oder Beleihungsauslauf ist das Verhältnis von Darlehensbetrag zu Immobilienwert (Beleihungswert oder Marktwert), ausgedrückt in Prozent. Ein LTV von 80 % bedeutet: 80 % des Immobilienwerts werden fremdfinanziert, 20 % sind Eigenkapital. Je niedriger der LTV, desto geringer das Risiko für die Bank – und desto besser die Zinskonditionen.

    Bedeutung für Immobilieninvestoren

    Der LTV ist eine der wichtigsten Kennzahlen für die Finanzierungsstruktur. Banken staffeln ihre Zinsen nach LTV-Stufen (60 %, 80 %, 90 %, 100 %). Ein hoher LTV erhöht die Rendite auf das Eigenkapital (Leverage-Effekt), steigt aber auch das Risiko bei Wertrückgängen. ImmoAnalyse.Pro berechnet den LTV automatisch und zeigt die Eigenkapitalrendite.

    Formel / Berechnung

    LTV = Darlehensbetrag ÷ Immobilienwert × 100 % Bzw. bezogen auf Beleihungswert: LTV = Darlehensbetrag ÷ Beleihungswert × 100 %

    Beispiel

    Kaufpreis: 500.000 €, Eigenkapital: 125.000 €, Darlehen: 375.000 €. LTV (auf Kaufpreis): 375.000 ÷ 500.000 = 75 %. Liegt die Beleihungsgrenze der Bank bei 80 % → Finanzierung möglich. Bei LTV > 80 % verlangt die Bank höhere Zinsen oder zusätzliche Sicherheiten.

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