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    FinanzierungZuletzt aktualisiert am 25. Mai 2026

    Beleihungsgrenze

    Definition

    Die Beleihungsgrenze ist der maximale Prozentsatz des Beleihungswerts, bis zu dem eine Bank bereit ist, ein Darlehen zu gewähren. Bei Realkreditinstituten (Pfandbriefbanken) liegt die gesetzliche Beleihungsgrenze bei 60 % des Beleihungswerts (§ 14 PfandBG). Andere Banken finanzieren darüber hinaus mit Zinsaufschlägen.

    Bedeutung für Immobilieninvestoren

    Die Beleihungsgrenze bestimmt, wie viel Eigenkapital ein Investor einbringen muss. Finanzierungen innerhalb der 60-%-Grenze erhalten die besten Zinskonditionen. Darüber hinaus steigen die Zinsen stufenweise. ImmoAnalyse.Pro berechnet den Beleihungsauslauf und zeigt, in welcher Konditionsstufe sich die Finanzierung befindet.

    Formel / Berechnung

    Maximales Darlehen = Beleihungswert × Beleihungsgrenze (%) Beleihungswert ≈ Verkehrswert × 0,8–0,9 (bankspezifischer Abschlag) Konditionsstufen: • Bis 60 % BW: Erstrangig, bester Zins • 60–80 % BW: Zinsaufschlag • > 80 % BW: Hoher Aufschlag oder Ablehnung

    Beispiel

    Verkehrswert: 400.000 €, Beleihungswert (Abschlag 15 %): 340.000 €. Beleihungsgrenze 60 %: max. Darlehen 204.000 € (bester Zins). Bis 80 %: max. 272.000 € (Zinsaufschlag 0,3 %). Der Investor braucht mindestens 128.000 € Eigenkapital (plus Nebenkosten) für den besten Zins.

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